Mino und Mendra blickten zur Tür. Eine erschrockene junge Frau stand da und starrte auf die beiden.
Sie konnte nicht fassen was sie da sah. Sie schrie nochmals und wollte raus rennen doch Mendra versperrte Ihr den Weg. Fassungslos schaute sie Mendra in die Augen. Sie konnte und wollte nicht glauben das Mendra sie nicht gehen ließ. Mendra redete ruhig und versuchte die Frau zu beruhigen und es gelang ihr. Nach und nach wurde die Frau ruhiger, ließ aber Mino nicht aus den Augen. Sie saß sich auf einen der Stühle und beobachtete jeden Schritt den der Geist machte. Jedoch bewegte er sich nicht weit wie sie bemerkte. Er schien sich nicht weiter als fünf Schritte von einer Flasche, welche auf dem Boden stand, zu bewegen. Mendra kam wieder zurück und kehrte die Überreste der Vase welche die junge Frau vor schreck fallen ließ.
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23. Februar 2009
Der Dschinn der keiner war/Part Three
22. Februar 2009
Der Dschinn der keiner war / Part Two
Mendra atmete tief ein. Endlich würde ihr größter Wunsch in Erfüllung gehen. Sie wusste über den Fluch bescheid, welcher auf der Flasche lag. Sie kannte die Risiken und sie wusste das auch in solchen Flaschen schon mancher einen Dschinn entdeckte. Sie rechnete sogar fest damit das ein Dschinn in der Flasche steckte. Sie bräuchte keine drei Wünsche, nur einen. Denn sie wusste genau was sie sich wünschen würde. Mendra blickte nochmals zu Flasche, aber was ist wenn kein Dschinn in der Flasche ist, fragte sie sich. Was wenn etwas schlimmeres und grausameres in der Flasche versteckt war. Sie wollte nicht mehr darüber nachdenken. Sie saß nur da und starrte auf die Flasche. Ab und zu, so kam es ihr vor, schien es als ob tatsächlich irgendjemand in der Flasche gefangen war. Mendra war das warten zu blöd. Sie wollte wissen was in der Flasche war, und sie wollte endlich wissen ob Ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde. Sie öffnete langsam die Falsche, und mit dem was dann passierte hätte sie nie im Leben gerechnet.
19. Februar 2009
Der Dschinn der keiner war
Vierhundert Jahre wartete er schon auf seine Erlösung, und wie es schien würde er noch weitere vierhundert Jahre warten. Er hatte wenig Hoffnung das man ihn aus diesem Gefängnis befreite. Keiner in Tunnrak war so dumm einen Dschinn aus seiner Flasche zu befreien. Doch er war kein Dschinn, er war nur ein armer leichtgläubiger Junge der am falschem Ort zur falschen Zeit war. Er konnte sich noch genau an das hämische Lachen des Magiers erinnern welcher ihn hier einfing. Sein Name war Ummunt und er war ein alter verbitterter Greis, welcher es auf die schöne Ria abgesehen hatte. Doch er erfuhr von den beiden und beschloss Mino für immer aus dem Weg zu räumen.
